Schwerpunkt: Stillleben Seeufer nach Karl Hagemeister Netzener See Experimentelles Parallelität der……..FarbenPlein Air malen genießenSpiegelungen BildkompositionMotive…….erkennenFelder…Bildausdruck über die FarbeBildstimmung über die Form…und WiesenAusflug nach Schottland Die Vorarbeiten sind das Wichtigste!Plein Air am Kloster Lehnin Mohnsüchtig Gelungene Spiegelungen mit Acryl und Tinte Abschiedsstimmung am Abend
Eine wunderschöne Woche ist beendet, mit großer Wiedersehensfreude und Lust an der Malerei, guten Gesprächen und harmonischen gemeinsamen Stunden.
Danke an alle Teilnehmerinnen und an das Team vom Gästehaus Lehnin! Auf ein Wiedersehen in 2023 😉
Der Skulpturenpark und der See gaben den Rahmen und die Inspiration für eine Woche Malerei und Zeichnung in den verschiedenen Techniken.
BildkompositionFarbwahlFluchtpunkt
„Kunst wäscht den Staub von der Seele.“- was für ein Wort von Pablo Picasso!
Denn wer sich ein paar Tage Zeit nimmt für die Malerei und sich mit kunstinteressierten Menschen austauschen möchte, lässt den Alltag hinter sich und lässt sich drauf ein, Neues auszuprobieren und zu erfahren.
Wahrnehmung, Erkennen und Umsetzung
‚Malermut‘ und ‚Malerwut‘ liegen dicht nebeneinander. Ob eine Entscheidung richtig war, lässt sich erst im Nachhinein beurteilen. Eine „gute Entscheidung“ jedoch, lässt einem mehrere Optionen offen.
Der letzte Tropfen Zeit Abschied zu nehmen bis 2023
Farben beleben! Ihr kreativer Ausdruck reizt unsere Sinne und uns wird bewusst, welche Bedeutung Farben in unserer Welt haben.
„Bunt“, Acryl auf LW, 30*30, 2021
Die Wirkung von Farbe nimmt der Mensch unterschiedlich wahr. Es ist eine Dynamik des Sehens, welche Farbtemperatur und wie Farbe und Nichtfarbe überhaupt wahrgenommen wird. Was gefällt, wird höchst unterschiedlich bewertet.
„Gelb“, Mixed Media auf LW, 40* 40, 2022
Das Sehen hat sich verändert, das Wissen über Farben vergrößert… aber alle Theorie nützt nichts ohne Freude am Experimentieren mit Farben und Lust am Mischen!
„Rot“, Acryl auf LW XL, 50 *70, 2022
Wieder viel Zeit zum Malen und Experimentieren mit Farben und Techniken haben die Teilnehmer der nächsten Studienreise nach Lehnin am Klostersee.
… ein Gefühl. Blau ist die Farbe der Könige und der Gottesmutter, aber auch des Himmels und des Wassers.
Blau versinnbildlicht die Treue, aber auch die Traurigkeit. Und blau ist die Farbe des Friedens, wie sie die UNO verkörpert und auch die Farbe Europas.
NATÜRLICH hängen auch blaue Bilder in unserer neuen Gemeinschafts-Ausstellung „FARBRAUSCH“ – denn es gibt so unendlich viele Blautöne.
Das sind erste kleine Eindrücke aus der Ausstellung FARBRAUSCH, in der es -wie der Titel verrät- um alle Farben geht. Und um den Rausch, den Farben auslösen, wenn man damit malt und arbeitet. 😉
Zu besichtigen für die Öffentlichkeit in Berlin-Steglitz ab 4. April 2022 werktäglich von 10-15 Uhr in der Bergstraße 1, in den Räumen der Geschäftsstelle Reha gGmbH Berlin-Steglitz.
25 Kunstschaffende sind los gelaufen, um ihre besten Bilder zu zeigen! Vielen Dank an die Geschäftsführung der Reha gGmbH Berlin- Steglitz, die uns diese hellen und schönen Räume bis Ende September 2022 zur Verfügung stellt, an alle Helfer und Helferinnen und an alle Teilnehmenden!
Es sind über 80 Werke in Öl, Aquarell, Acryl und Mixed Media anzuschauen.
Wird der Ort Ahrenshoop an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern trotz der Überbauung und der Ignoranz gegenüber den Künstlern der Gegenwart Anziehungspunkt für Künstler bleiben? Das malerische Licht lockt nach wie vor die Maler an die Ostseeküste, jedoch hat sich das Erscheinungsbild radikal verändert.
Wird nur das künstlerische Erbe erhalten? Wie präsentiert die Gemeinde ihre Identität für die Künstler von heute?
BuhnenblickFarben des Winters SturmnachtWinterlicht NebelsturmAbendlichtFischland
Weit aufs Meer hinaus fällt der Blick. Die Landschaft hat sich verändert. Das Meer nagt gewaltsam am Hohen Ufer.
Sturmschäden Aufforstungen Küstenschutz für 5 Mio Euro Das Meer holt sich was es will
Ahrenshoop bewahrt den Künstlern der Gründergeneration ein museales Andenken. Der Ort ist ein aufgeschlagenes Bilderbuch der Vergangenheit.
Lichtspiel, Acryl, 2022, LK
Es ist keine Künstlerkolonie mehr im ursprünglichen Sinne, nur wenige Künstler sind hier noch ansässig. Mit seinen vielfältigen Angeboten zieht es allerdings noch temporär die Menschen an.
Titelbild: „Dorfansicht Fischland“ von S.R. aus DD
In dieser Form zum letzten Mal machen sich die Teilnehmer meiner Studienreise auf nach Ahrenshoop. Malerei am Meer, durchzogen mit den Grossthemen „Inspiration/ Skizze/ Komposition/ Malerei“…
Winterlicht Die Farben des Winters Strukturen Am Meer, Mixed Media, 2020, Liane KäsDie Farbe BlauBlickwechsel Wahrnehmung
Paul-Müller Kaempff gilt als Gründervater und prägende Persönlichkeit der Ahrenshooper Künstlerkolonie. Er entdeckte das Dorf mit seinem Kollegen, dem Tiermaler Oskar Frenzel zufällig, als beide 1889 am Hohen Ufer entlang spazierten.
Von ihm ist überliefert, wie sie überrascht und entzückt auf dieses Bild von Frieden und Einsamkeit blickten: „…Überall nur Dünen, Wald und See, nur dieses Dörfchen, dahinter nirgends mehr ein Haus. Und in der Ferne die dunkle Linie des Darß…“ Das war ein Studienplatz, wie er ihn sich immer gewünscht hatte!
130 Jahre später können wir nur noch feststellen, dass dieser Studienplatz systematisch zerstört wurde und wird und dass die Profitgier mehr zählt, als die Möglichkeit am Meer als Maler zu studieren.
Boddenlandschaft, Acryl, Liane Käs, 2020
Anlässlich des 160. Geburtstages und 80. Todestages von Paul Müller-Kaempff zeigt der Kunstkaten und das Hotel Fischerwiege die Ausstellung „Wolkenschatten“. Ansichten einer Landschaft und eines Ortes, die so nicht mehr existieren. Bilder einer anderen Zeit.
Nehmen wir Abschied von diesem einstmals bezaubernden Fleckchen Erde und nehmen Erlebnisse und Erinnerungen aus vielen schönen und besonderen Studienreisen mit!
Schließen wir nun vorerst nochmal das Tor zur Vergangenheit und freuen uns auf erste sonnige Frühlingstage am Meer, zum vorerst letzten Mal auf gemeinsames Arbeiten im Atelier „Strandhalle“ und auf gute Stunden drumherum.
25 Kunstschaffende aus dem Atelier Liane Käs mit Arbeiten in Öl, Aquarell, Acryl und Mixed Media zeigen ihre Werke ab 4. April 2022 in den Räumen der ReHa-Steglitz gGmbH, Bergstraße 1, Ecke Heesestr. in Berlin-Steglitz
„… Er erinnerte sich, wie er fluchend zwischen hunderten von Skizzenblättern seine Veduten entworfen hatte. (…) Damals wollte er eine nach Perspektive UND Augenschein perfekte Ansicht. Das wollte und wollte aber nicht gelingen. Entweder stimmte die Perspektive, dann war der Gesamteindruck unbefriedigend oder die Details waren nach ihrer optischen Wichtigkeit genau herausgearbeitet, aber die Größenverhältnisse stimmten nicht. Er brauchte eine Weile, bis er heraus gefunden hatte, dass ab einem bestimmten Punkt künstlerische Perfektion und Genauigkeit nur durch Ungenauigkeiten zu erzielen waren. (…)“
(Aus: „Canaletto. Seine Jahre in Dresden. Ein Roman von R. Nürnberger“)
Links oben eine Kopie des berühmten Gemäldes von Canaletto vom Marktplatz in Pirna samt einer der Original-Skizzen aus der „Camera Obskura-Sänfte“.
Zeichnungen LK, 2021
Diese obigen Canaletto- Worte begleiteten uns auf wohltuende Weise bei unseren Skizzen, Zeichnungen und Bildern.
Hier eine Auswahl am Ende der Studienwoche:
Eine wunderbare Woche mit besonderen Menschen und anregenden Gesprächen und Sternschnuppen ist beendet. Danke an Herrn Reindl vom Kunsthof Maxen und an alle Teilnehmer!