Schlagwort-Archive: Licht

Maxen in Sachsen

Der Kunsthof im geschichtsträchtigen Ort Maxen im Müglitztal ist auch in diesem Sommer wieder Ziel der Kunstschaffenden und Maler:innen.

Unser erstes Ziel nach Theorie und Farbharmonien: „Blaues Häusl“ zu Fuß zu erreichen

Ein besonderer Ort, liebenswert erhalten und geführt in Privatbesitz. Für erste Zeichenübungen gut geeignet.

Mit der Inschrift auf deutsch und javanisch: „Ehre Gott und liebe die Menschen, 1848“

Nicht nur die kleine Moschee ist bedeutsam, auch der „bunte Marmor aus Maxen“ ist in Sachsen berühmt: Unweit des Ortes liegt der ehemalige Marmorbruch. Bei Wikipedia kann man nachlesen, wie kostbar er eingesetzt und geschätzt wurde.

Atelier Liane Käs, Maxen, August 2021

MEER in SICHT

Erst treibt einen die Sehnsucht, dann ist man am Ziel und wieder und wieder überwältigt von der gewaltigen Schönheit des Meeres. Wer wäre ich, könnte ich es festhalten?

Windstill und trotzdem Wellen …Mildes Licht und liebkosende Stimmung … ein Farbenrausch fast unwirklich… zart und sanft der Vorabend der Abreise …

Und doch habe ich versucht diese flüchtigen und verschwindenden Meeres- und Himmellandschaften herunter auf die Leinwand zu holen und erlebe meine Ausstellung diese Woche hier in der Galerie der Akademie am Meer ( Zwischen Kampen und List) auf der Insel.

Besichtigung möglich bis September 2021 nach Anmeldung in der Rezeption der Akademie.

Atelier Liane Käs auf Sylt, Juli 2021

FREIHEIT um MAL zu REISEN

Seit die Menschen diesen Planeten bevölkern, reisen sie. So kamen sie an andere Orte, trieben Handel und belebten sich gegenseitig in ihren Ideen und ihrer Kunst. Man reiste beschwerlich zu Fuß oder in der Kutsche und Krankheiten oder Grenzkriege waren oft der Grund für die Änderung der Reiseroute. Auch heute spüren wir starke Einschränkungen.

Jedoch waren nicht alle Menschen frei zu reisen. Wie groß waren die persönlichen Freiheiten, wie schmerzhaft sind damals wie heute die Beschränkungen?

Diese Sehnsucht hat Peter Tschaikowski ins Adagio Cantabile geschrieben, dem 2.Satz des berühmten „ Souvenir de Florence“, op.70.

In einem der der vielen besonderen Konzerte im Rahmen des „Kammermusikfest Sylt“, konnte ich es in der spannenden Bearbeitung für Klaviertrio von Matan Porat hören.

Ein außergewöhnlicher magischer Moment inmitten meiner Bilder, während meiner Ausstellung im Ahlbornsaal der Akademie am Meer auf Sylt.

Atelier Liane Käs auf Sylt, Juli 2021

Plein Air- ein Genuss

Wer es kennt, möchte es nicht missen. Wer es noch nie gemacht hat, weiß nicht, was er verpasst.

Die Rede ist vom „Genussmaler“, vom Malen mit allen Sinnen, vom Plein Air malen! Die alten Meister haben es getan, die Impressionisten haben unter freiem Himmel getrunken, gegessen und … gemalt!

Unsere Abschluss-Collage: jeder könnte sein 20*20 Papier im Laufe der Woche gestalten. Hier das gesamte Bild:

Acryl, Aquarell oder Öl auf 300g Aquarellpapier

Atelier Liane Käs, Klostersee Lehnin, Juni 2021

Lockungen des Aquarells

Nicht nur online, auch wieder offline. Nicht nur allein, auch wieder zu mehreren.

Hier zweimal „ Making off“ für die Aquarellisten

Die unendliche Geschichte: Himmel und Meer
Der Weg zum Meer
Das kleine fertige Aquarell

C by LianeKäs, Mai 2021

Wie malt man den Duft der Rosen?

Betörend… lebendig… allgegenwärtig… der Duft dieser Rosen vor dem Mausoleum im Schlosspark Charlottenburg

Und so waren wir Aquarellisten wieder unterwegs. Lichte kleine Aquarelle, die wir ‚en plein air‘ anlegen, im Nassen, im Kalten, im heißen Sonnenschein. Nicht in geschlossen Ateliers, sondern draußen im Licht.

„Wie lange wird es dauern, bis ich gut bin?“, fragte Claude Monet Zwanzigjährig, seinen ersten Lehrer in der Normandie, Eugene Boudin. „ Ihr ganzes Leben lang, Claude.“, antwortet der ältere Künstler.

So halten wir es. Üben wir weiter und ringen um Perspektive und Schatten, um Licht und um Stimmung auf dem Papier, auf der Leinwand. Vielleicht fangen dann eines Tages unsere Bilder an zu leben und wir meinen, den Duft der Rosen zu schnuppern, wenn wir ein Rosenbild betrachten.

Im Juli treffen wir uns zum Aquarell malen auf der Pfaueninsel und im Herbst im Belvedere auf dem Pfingstberg in Potsdam. Dort erleben wir den grandiosen „ Indien Summer“ in Deutschland!

Atelier Liane Käs, Juni 2020

Die Natur ist groß

Die Natur bietet die Bühne für unerwartete Lichtereignisse und Schattentiefen.

Tatsache ist, dass der Maler draußen in der Natur eine unglaubliche Nähe zu den Elementen entwickelt. Egal in welcher Liga man spielt! Zweifelsohne braucht man dafür einen gewissen Mut und Kampfgeist- jedoch bringt das Arbeiten unter freiem Himmel meist großzügige und unerwartete intensive Ergebnisse.

Zwingen neue Projekte die Malerin, auf das Malen in der Natur zu verzichten, müssen manchmal die Prioritäten verschoben werden.

Vorschau:

Denn in erster Linie bitte ich hier meine mir verbundenen Menschen und alle Interessenten meiner Kunst um GEDULD, da meine Webseite neu aufgestellt wird. Solange können Alle hier im Blog stöbern. Bis bald unter gleicher Webadresse: lianekaes.de

Berlin, Mai 2020 Atelier Liane Käs

Jedes Werden in der Natur…

„Licht- schöner nicht gedacht, milder nie gesehen, weicher nie geschehen: Dieser Tag hat es hervor gebracht.“

(Dr.C.P. Fröhlich, Philosoph und Germanist)

„Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.“

(Dietrich Bonhoeffer)

Die Zeit des Frühlings ist da, während wir Menschen in dieser Zeit noch geduldig warten müssen. In der Luft gibt es keine Schranken. Nichts hält die CV auf.

Wir können uns am Frühling und an den Osterfeiertagen erfreuen und innehalten. Unsere Sinne öffnen für Besonderes, was wir vielleicht lange übersehen haben, Ruhe finden und uns neu ausrichten.

Nutzen wir das milde Licht des Frühlings, das Feuer der Osterkerze, das Geschenk der Blütenfülle, die geduldige Liebe zueinander: frohe, gesegnete und sonnige Feiertage!

Atelier Liane Käs, April 2020

Welche Farben hat Corona? #stayhome

Wer kennt nicht die Mahnung: „Nicht im Gleichschritt über eine Brücke gehen… sonst, ja was sonst? — Sonst stürzt die Brücke mit Allen, die oben drauf im Gleichschritt gehen, ein!“ Es klang diese Ermahnung in Kindertagen immer wie ein Befehl und sich dies ausmalen in Gedanken, war stets ein gruseliges Unterfangen.

Und nun auf einmal werden wir alle zu dieser Gangart gebeten: im Gleichschritt #stayhome

Und so manch einer der Kreativen, der Farbfreudigen, der Maler und Malerinnen wird sich in dieser Zeit fragen: „Welche Farbe hat ( für mich) das Virus?“

„Auf keinen Fall Türkis“, rufen meine beiden älteren Enkelkinder. Denn sie lieben das Meer und das ist für Sie Türkis-Blau. „Gelb- blau mit einem warnenden Rot“, so sehen es die Fernsehsender. Eine Künstlerkollegin malte letzte Woche plötzlich hellgrau und schwarzgrau.

Und nun?

Es gibt auf einmal diese unsichtbare Bedrohung… dunkles grau… Umweltverschmutzung …. dunkles blau-grün mit Anthrazit… dieses hin und her in den Gedanken …. verrückte stürmische Wellen… die Zeit vor Corona… vielleicht Zitronengelb?…. was bedeutet das zarte Apricot?… die verlorenen Möglichkeiten?…. und die Freunde, die Familie, die fehlende Nähe… das ist das helle Himmelblau!!!

Hier das Aquarell dazu:

Seid füreinander da. Vergesst euch nicht, auch wenn ihr euch jetzt nicht in den Malkreisen und Ateliergruppen treffen könnt, malt zuhause, schickt mir eure Bilder via E-Mail oder WhatsApp! Wir sprechen drüber und bleiben in Kontakt! Ich freue mich auf euch 🍀

Atelier Liane Käs, März 2020

Plein Air Aquarell in Berlin

Die Ausstellung „Monet. Orte“ ist bis zum 1. Juni im Museum Barberini in Potsdam zu sehen. Sie ist schon jetzt ein Publikumsliebling.

Warum begeistern uns diese stimmungsvollen Naturdarstellungen so sehr? Warum sind wir inspiriert von seinem Umgang mit Farbe, Schatten und Licht?

Eine mögliche Antwort ist, dass Monet das traditionelle Arbeiten im Atelier ablehnte und spezifische Landschaften draußen auf seine Weise malerisch erkundete: sonnendurchflutet oder rau, lieblich oder flüchtig, atmosphärisch und subtil : ….. es ist die Freiluftmalerei, die aus seinen Bildern zu uns spricht!

Machen wir es auch! Plein Air malen im Juni in Berlin: wir brauchen das Skizzenbuch, Zeichenmaterial, Aquarell – Utensilien und unsere Augen.

Freitag, 5. Juni 2020 Schloßpark Glienicke, Königstrasse (Treffpunkt vor dem Eingang/Parkgelände)

10:00 bis 16:00 Uhr (incl. Pause), 50€

Und/ Oder

Freitag, 12. Juni 2020 Pfaueninsel/ Havel (Treffpunkt Fähranleger Fähre Pfaueninsel, Anfahrt mit PkW oder Bus Linie 218)

10:00 bis 17:00 Uhr (incl. Pause), 60€

Rückfragen oder Anmeldung via E-Mail: lianekaes@berlin.de

Details auf meiner Webseite: http://www.lianekaes.de

Finden wir neue Orte der Inspiration, eröffnen wir uns sinnliche malerische Eindrücke und fokussieren wir unseren Blick für unsere Bilder, die wir unter dem freien Himmel malen im Sommerlicht.

Aquarelle von Lk, 2020

Atelier Liane Käs, März 2020