„Angesichts dessen, was tagtäglich in unserer Welt und in der Zeit, in der wir leben, geschieht, können wir nicht einfach nur Zuschauer sein, die staunen, urteilen und weiterleben, als ob nichts geschehen würde.“ ( nach J. Rando)
Die Musiker tönen lauter, die Maler malen wilder und kräftiger, die Tänzer bewegen sich abstrakter und enthemmter… nicht nur zuschauen, mit machen!
Die Zeit der Veränderung, der Wandlung zeigt sich überall. Auch hier inmitten der Natur.
…der Seeleute in Nordfriesland war das Biikefeuer am Vorabend des Petritages. Ist man heutzutage um den 21. Februar herum an der Nordsee-Küste, nimmt man regen Anteil an diesem alten Brauch.
Mit Fackeln und Fanfaren laufen alle gemeinsam zum FeuerplatzAuf dem Weg zum Kliff Und wie schnell brennt der Berg Die Fackeln werden geworfen
Nach Fanfarenmusik und Trommelwirbel, einer Rede und dem traditionellen Lied der Sylter erschallt der Ruf auf friesisch: „Zündet die Biike an!“ und alle Fackeln werden geworfen.
Am nächsten Tag wurden in der Aquarellwerkstatt die Eindrücke des Biikefeuers umgesetzt:
Herzlichen Dank an das großartige Team der Akademie am Meer, an meine Kolleginnen im Biikeseminar und an die interessierten und begeisterungsfähigen Gäste!
Wenn man in das experimentelle Arbeiten eintaucht und verschiedene Materialien mixt, ergeben sich bei allen Bildern Zufälle oder unvorhergesehene Veränderungen. Das Ergebnis sind „unverwechselbare und einzigartige Bildwerke“!
FarbwahlPapier sollte mind. 300g haben Die Farbe lenken = kontrolliertes Chaos Die Farbe sucht sich selber ihre Wege= unkontrolliertes Chaos Ausprobieren Mit Wasser spritzen, Folie auflegen und sprühen Viele Ideen hatten die kreativen TeilnehmendenWorkshop im Boesner Berlin- Marienfelde
Das Medium bestimmt letztendlich was ich tue und man versucht voraus zu ahnen, was sich ergibt oder ergeben könnte. Tinte ist sehr ergiebig und muss schnell zum Fließen gebracht werden. Bei der Acrylfarbe läßt es sich mit den liquiden Produkte einfacher arbeiten. An einem bestimmten Punkt sollte die Trocknungsphase beginnen:
Noch läuft die Krabbe nicht …
Nach dem Trocknen der Strukturen ist es wichtig, mit Fantasie seinen Blick schweifen zu lassen, Bilder zu entdecken oder sich am Farbspiel zu erfreuen, ohne gleich zu urteilen. Der Entdeckergeist war geweckt:
Spuren finden und verstärken Einiges wird sichtbar, Neues wird entdecktVon der Tiefe wird in die Höhe gearbeitet: mit verschiedenen Stiften, Ölkreiden, Tusche, Tinte und Pinseln.
Die Ergebnisse waren gestern beim Workshop wunderbar und gelungen. Den Kreativen und der Dozentin hat es wieder viel Freude gemacht, in diesem Workshop organisiert von
Www.kurse-bei-Boesner.de
experimentierfreudig und frei malerisch unterwegs gewesen zu sein!
Danke an die KKF, das Team von Boesner – Berlin-Marienfelde, an den neuen Geschäftsführer und an all die netten Workshop- Teilnehmer und Teilnehmerinnen.
…Wenn der Sonnenstrahl den Blütenstaub nicht fände, um sichtbar zu werden, wenn die Musik nicht auf feinen Wellen in die weise Konstruktion des Ohres wandern könnte…
…wenn das Herz dem Leben das Leuchten nicht schenkte, wenn die Hände die Farben und Stifte nicht hätten, die Ideen und Wege der Kunst zu beschreiten.
Kreativität fällt nicht vom Himmel. Sie möchte eingeladen werden und man möchte sie willkommen heißen. Geführte Malerei angeregt durch neue, alte Impulse lässt viele Werke entstehen und zeigt den Weg und öffnet neue Möglichkeiten!
Vielen Dank an das überaus freundliche und angenehme Service – Personal vom Sonnenuntergang und Sonnenaufgang im Hotel Haus Chorin! Gerne wieder!
Herzlichen Dank an die aufgeschlossenen, herzlichen und wissbegierigen Teilnehmerinnen dieser schönen Malwoche! Das Rahmenprogramm mit dem Besuch bei der Kräutersammlerin, Ausflug zum Kloster und See, Bowling und schwimmen, rundete die Tage und Abende ab. Gerne wieder!
Mit den Augen suchen und finden was uns die Natur schenkt: Inspiration für Strukturen.
Die Feinheiten der Natur wiederzugeben ist eine Herausforderung und bedingt Seelentiefe und Feinfühligkeit.
Arbeiten der Teilnehmerinnen in Ahrenshoop
Zauberhafte Natur – sie ist uns Vorbild und Lehrmeisterin zugleich. Sie ist zerbrechlich und flüchtig und bleibt in der heutigen Zeit mehr und mehr das eigenständige Sujet .
Nun gilt es, nicht nur im Atelier, sondern unter freiem Himmel mit der Natur bestehen zu können. Der Maler kennt sein Material genau, verzichtet auf einen Teil seines Handwerkzeugs, denn nur einen Bruchteil kann man draußen mit sich führen.
Die Plein Air Saison beginnt: neue Termine ab Mai 2023 in Berlin auf der Atelier-Webseite http://www.lianekaesblog.com
Seit synthetische Pigmente erfunden und für jedermann zugänglich sind, ist die Farbe Blau überall zu sehen. Der Himmel und das Meer leuchten in grandiosen Blautönen, aber auch blaue Stoffe oder blaue Kleidung dominieren ganze Bilder.
Die Farbe Blau ist in der Kunst die Verbündete des Lichts .
Was ist an der Farbe so besonders? Warum mögen wir sie so? Weil sie uns träumen lässt, weil wir mit dieser Farbe viele Erlebnisse erinnern und wir verbinden sie mit dem Göttlichen. Auch in der Tier- und Pflanzenwelt ist sie selten und gilt als außergewöhnlich.
Work in Progress
Es ist die Magie des Universums, das blaue Himmelszelt, das Rauschen der Wellen im leuchtend blauen Meer.
Phthaloblau, Preußischblau, Kobaltblau, Ultramarinblau, Azurblau, Coelinblau- das Blau im Rampenlicht!
Herzlichen Dank an Michael Goßmann und das Team der „Alten Weberei“ in Ahrenshoop. Vier Tage gemalt- nicht nur in blau. Fortsetzung folgt..