Die Tickets waren gekauft, die Fähre fuhr wieder und die Sonne strahlte auf uns Plein Air Maler und Malerinnen.
Entrückt in diese zauberhafte Inselwelt schauten wir uns um und suchten die ersten Motive.
Das Schloss musste sein, doch wo waren die Pfauen? Ihre Rufe klangen nach „sucht uns, hier sind wir“
Es lockt das Entdecken der Insel, hinter jeder Wegbiegung ein neuer Blick.
Die Zeit verrinnt, mal ist es ruhig, mal schaut eine Gruppe Besucher vorbei. Eine kleine Kaffeepause an der großen Wiese legten wir ein, bevor es am Nachmittag wieder mit der Fähre zurück ging.
Nicht alle Eindrücke konnten wir umsetzen, da ist noch Luft nach oben!
Fasziniert vom Ort Petzow und Karl-Friedrich Schinkels Entwurf für diese Kirche mit der blauen Apsis, geht nun die Ausstellungszeit hier für meine Werke zu Ende. Für diese Ausstellung habe ich mich intensiv mit Leben und Werk von Schinkel, Lenné und Fürst Pückler auseinandergesetzt.
Wie schaute Schinkel auf die Landschaft? „Mit den Augen von Schinkel“, Öl, 80*80Mit viel Liebe zum Detail entwarf er hohe und verzierte Fensteröffnungen
Viel Licht sollte Schinkels Meinung nach in die Gebäude und das „Innere“ mit dem „Außen“ naturnah verbunden werden.
Verschiedene Ölbilder und Aquarelle zeigen dem Ort entlehnte Motive.
Kirche Petzow, Aquarell, 38*28Spritzenhaus am Weg zur Kirche, Aquarell, 40*30Schloss Petzow am Schwielowsee, Öl, 50*60Petzow „von oben“, Öl, 50*100
Im Luftbild von Petzow zeigt sich besonders gut die Sichtachse mit Blick von Kirche zum Schloss und umgekehrt. Mit diesem gestalterischen Element ist Lenné berühmt geworden und hat uns wunderbare Parkanlagen in Berlin und Brandenburg geschenkt.
Peacocks schauen auf „ihre Pfaueninsel“, Aquarell, 38*52Die Schwäne neben der Spiegelung vom Sonnenpavillion im Park Sanssouci, Aquarell, 60*46
Die Brunnen und Wasserspiele waren im Orient und Okzident gleichermaßen beliebt und bilden den Übergang zu den Werken aus der nächsten Motivgruppe, den „Naturlandschaften am Wasser“.
Abendlicht am Wasser, Öl, 30*40 Blaue Stunde am Schwielowsee , Öl, 30*40Sturm, Aquarell, 46*51Am See, Öl, 50*100
Wechselnde Lichtstimmungen lassen beim Betrachten eigene Gedanken und Erinnerungen aufleuchten und zeigen die lustvolle Nähe zur Natur auf unterschiedliche Weise und ziehen die Blicke auf sich.
Letzte Chance zum Besuch, morgen am Sonntag von 11-18 Uhr. Mit einer genussvollen Weinprobe vom Jacques‘ Wein-Depot, Berlin-Steglitz am Hindenburgdamm mit Herrn Christian Schröder um 12:30 Uhr neben der Kirche und dem Chorkonzert zum Muttertag um 15 Uhr von den „Klangkirschen“ in der Kirche. (Eintritt frei)
Wir freuen uns über alle Besucher, Kunst-Liebhaber, Wein-Freunde und Chormusik-Fans: Herzlich Willkommen!